Masterarbeit Auslegung und Validierung der Kabelschutzfunktionen von elektronischen Sicherungen in modernen automotiven Bordnetzen
Heutige Kraftfahrzeuge besitzen ein 12 V Bordnetz, das aus einer Batterie gespeist wird. In bisherigen E/E-Architekturen erfolgt dabei die Energieverteilung und Absicherungen über Schmelzsicherungen in die einzelnen Domänen. In zukünftigen Architekturen wird vermehrt auf einen zonalen Ansatz gewechselt, bei der die Funktionalitäten einzelner Steuergeräte in einem sog. Zonencontroller gebündelt werden. In diesem Zuge erfolgt auch eine zunehmend zentralisierte Energieverteilung. Aufgrund steigender Energieverbräuche und der Notwendigkeit hochverfügbarere Bordnetze durch komplexe ADAS Funktionen ist der Einsatz von elektronischen Sicherungen (eFuse) für ein intelligentes Energiemanagement zwingend erforderlich und 48 V als neue Spannungsebene im Trend. Mittels eFuses lassen sich neben den herkömmlichen Schutzmechanismen die von klassischen Schmelzsicherungen bekannt sind eine Vielzahl weitere Funktionen realisieren, wie z.B. intelligentes Lastmanagement.
Ein Aspekt bei der Auslegung von elektronischen Sicherungen ist der thermische Kabelschutz. Es muss jederzeit sichergestellt werden, dass keine Überbelastung auf Kabel, Stecker und Leiterbahnen in Steuergeräten einwirkt. Diese Aufgabe der Absicherung übernehmen Sicherungen im Fahrzeugbordnetz. Die Strom-Zeit Charakteristik ist bei herkömmlichen Schmelzsicherungen Bauteilspezifisch, bei elektronischen Sicherungen hingegen in Software parametrierbar.
Zunächst soll eine Einarbeitung in den Stand der Technik und gängige eFuse- Implementierungen namhafter IDMs erfolgen.
Anschließend soll ein Konzept zur Charakterisierung des Strom-Zeit-Verhaltens von eFuse-Bauelementen in Abhängigkeit der Parametrierung und weiteren Störeinflüssen wie z.B. Umgebungstemperatur ausgearbeitet werden. Die Untersuchung soll in einem weiteren Schritt in Form eines Prüfaufbaus in Hardware aufgebaut werden.
- Kennziffer: J000021155
- Einstiegsart: Abschlussarbeit
- Einsatzort: Weissach
- Gesellschaft: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
AufgabenAufgaben
- Literaturrecherche zum Stand der Technik
- Untersuchung geigneter Prüf- und Simulationsmethoden
- Theoretische Untersuchung und Auslegung der Kabelschutzfunktionen
- Entwicklung und Aufbau eines Prüfsetups zur Charakterisierung der Halbleiter
- Sammlung und Auswertung von Messdaten am Prüfsetup bzw. im Fahrzeug
- Wissenschaftliche Dokumentation der Ergebnisse
AnforderungenAnforderungen
Studiengänge:
- Elektro- und Informationstechnik
- Mechatronik
Studienschwerpunkte:
- Fahrzeugtechnik
- E-Mobilität
- Leistungselektronik
- Halbleitertechnik
Fachkenntnisse:
- Grundkenntnisse Halbleitertechnik
- Fahrzeugbordnetze
- Hardware- und Softwareentwicklung
IT-Kenntnisse:
- Python
- MS-Office
- MATLAB/SIMULINK
- LTSpice/Schaltungssimulation
- Altium/KiCad PCB-Design
- LaTeX
Sprachkenntnisse:
- Deutsch
- Englisch
Sonstiges / Soft Skills:
- Selbstständige und strukturierte Vorgehensweise
- Team- und Kommunikationsfähigkeit
UnternehmensprofilUnternehmensprofil
„Am Anfang schaute ich mich um, konnte aber den Wagen, von dem ich träumte, nicht finden. Also beschloss ich, ihn mir selbst zu bauen.“
Dieser Satz von Ferry Porsche bringt alles auf den Punkt, was Porsche ausmacht. Als Marke, als Unternehmen, als Automobilhersteller, als Arbeitgeber. Die „Idee Porsche“ hat so einzigartige Sportwagen wie den Porsche 356 oder den 911 hervorgebracht. Durch die Kombination von Tradition und Innovation mit den Porsche typischen, manchmal etwas unkonventionellen Denkweisen unserer Mitarbeiter, lassen wir automobile Träume wahr werden und haben so immer das „Etwas-mehr“ im Blick. Porsche ist allerdings viel mehr als "nur" ein exklusiver Sportwagenhersteller. Denn auch als Arbeitgeber hat Porsche viel zu bieten: vielfältige Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten, Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie flexible Arbeitszeitmodelle.
Exklusive Einblicke hinter die KulissenExklusive Einblicke hinter die Kulissen
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